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3 Topographische Katen

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Wegbeschreibung

Während es in Italien tatsächlich eine antike Via Julia gab, stellt die Bezeichnung für diese voralpine Trasse in Bayern einen reinen Kunstbegriff dar. Die Straße gewährleistete die Anbindung der rhätischen Provinzhauptstadt Augusta Vindelicorum (Augsburg) an das ostalpine Straßennetz bei norischen Juvavum (Salzburg). Eine typisch römische Kunststraße mit möglichst gerader Streckenführung und der Querung von immerhin sechs Alpenflüssen. Noch im Mittelalter war die Straße in so ausgezeichnetem Zustand, dass Pilger, Händler und andere Reisende sie benutzten. Auch folgen Feldwege und Straßen der römischen Streckenführung und sie lebt in linearen Feld- und Gemarkungsgrenzen fort. Die Kultivierung der Flächen veränderten vielerorts die jahrhundertealten Geländestrukturen. Was jedoch im Luftbild sichtbar wird, sind z. B. die zwei Straßengräben. Die Route tritt bei Söchtenau in das Kartenblatt ein und verläßt es wieder bei Freilassing. Dem Gelände angepaßt windet sich die Straße durch die leicht gewellte Moränenlandschaft und erreicht an der Nordspitze des Chiemsees Seebruck (Bedaium). Von hier aus bis nach Salzburg ist sie häufig von Bundesstraßen überbaut, oder führt unerkannt über die Höhenrücken oberhalb des Surtals.



Höhenprofil

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