3 Topographische Karten Nord
3 Topographische Karten Süd
Wegbeschreibung
Meist gut ausgebaute Rad- und Wirtschaftswege; kurze Verbindungen auf Nebenstraßen, nur kurze Abschnitte auf Hauptstraßen. Flach und leicht hügelig; wenige kräftigere Anstiege und Abfahrten. Der überregionale Radweg - ein Rundweg mit Varianten und Verzweigungen - verknüpft eine Reihe von Orten in Salzburg, Bayern und Tirol, die im Leben Mozarts eine gewisse Rolle gespielt haben. Der Radwanderer erlebt auf dieser Radroute ein wohldosiertes Zusammenspiel von Landschaftsgenuss, Bewegung und Relikten aus der Lebenszeit Mozarts. Von den insgesamt 410 km, die sich mit dem Wegelogo, einem Mozartkopf, schmücken können, entfallen immerhin 204 km, aufgeteilt auf 2 Routen, auf den Bereich des Kartenblattes. Die nördliche könnte man als die „Seeroute”, die südliche als die „Gebirgsroute” charakterisieren. Auf der Salzachbrücke zwischen Oberndorf und Laufen beginnen die bayerischen Abschnitte des Mozart-Radweges. Auf der nördlichen Route sind Waginger See und Chiemsee Höhepunkte für den Radler auf dem Weg zum Kloster Seeon, das mehrfach von Wolfgang Amadeus besucht wurde – hier hat er auch komponiert! Eine weitere wichtige Station in seinem Leben war auch Wasserburg: hier pausierte er 1763 bei seiner 3½ jährigen Reise, die ihn nach London und Paris bringen sollte. Die südliche Route führt zunächst durch freundliches, offenes Fluss- und Hügelland bis Teisendorf, dann schon etwas bewegter über die Ausläufer des Teisenberges um dann in den Tälern der Roten und Weißen Traun tief in die Chiemgauer Alpen einzudringen. Der Gebirgsabschnitt Inzell - Ruhpolding - Reit im Winkl ist zusätzlich als „Chiemgau-Radweg” beschildert.
Höhenprofil Nord
Höhenprofil Süd
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