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2 Topographische Katen nördlicher Ast:

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3 Topographische Katen südlicher Ast:

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Wegbeschreibung

Jakobsweg

Das Kartenblatt wird von zwei Abschnitten eines Jakobsweges in Südostbayern durchquert. Bekanntlich führen alle Jakobs(pilger)wege nach Santiago in Nordspanien. Durch den Chiemgau führt die Route des Südostbayerischen Jakobsweges. Von Osten kommend wählten die Pilger und Reisenden den Weg vor den Alpen. Reisende und Pilger waren zur Zeit der Hochblüte der Fernpilgerschaft im Mittelalter auf gleicher Straße unterwegs. Die Pilger suchten dabei die reichen Reliquienschätze in den Klöstern, die an den zum Teil noch bestehenden Römerstraßen bzw. den jüngeren Salzstraßen und Metallstraßen, oft nur ausgebaut als Samerwege, lagen. Der heutige Jakobweg folgt dazu dem Prinzip, Gnadenstätten, die in späterer Zeit als die des Mittelalter entstanden, zu berühren, so weit sie im Bereich der alten Wege vorhanden sind. So läuft die Jakobsroute heutiger Zeit im Chiemgau vom Wallfahrtsort Feichten zum Hochtal von Obing, mit seinen vielen Jakobsstellen. Im voralpinen Chiemgau folgt der Weg im Großen und Ganzen der Salzsamerroute, wobei er auf Kloster, Wallfahrt und Jakobsspur trifft. Den Radweg entlang geradelt trifft man im Landkreis Traunstein auf mehrere Klöster (Baumburg, Seeon mit Abstecher, Chiemsee mit Abstecher), auf Wallfahrten (St. Wolfgang, Albertaich und Siegsdorf), wenn auch teilweise erloschen, sowie auf Jakobskirchen (Rabenden, Albertaich und Bernhaupten).




Höhenprofil nördlicher Ast:

Höhenprofil südlicher Ast:

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